Regionale Zukunft gestalten

Smart Villages

Das INTERREG-Projekt „SmartVillages“ hat zum Ziel, Städte und Gemeinden in ländlichen Räumen darauf vorzubereiten, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Verschiedene Großstädte in ganz Europa bezeichnen sich als „Smart Cities“ und arbeiten an Konzepten, um urbane Lebensräume intelligenter, ressourcensparender und inklusiv zu organisieren. Diese Ansätze soll nun auch auf ländliche Gemeinden übertragen werden. Das Projekt zielt insofern auf technische Innovationen, aber verfolgt ebenso einen neuen Einbezug der Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer lokaler Akteure in den Prozess der Digitalisierung.

Das Projekt vereint 13 Projektpartner mit neun Pilotgemeinden in sechs Alpenländern. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) ist Leadpartner dieses Projekts, der Regionalverband Südlicher Oberrhein einer von zwei deutschen Projektpartnern. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen der „Europäischen Territorialen Zusammenarbeit“ (INTERREG V B, Alpenraumprogramm) gefördert. 

Förderzeitraum
Laufzeit der Förderung beträgt 36 Monate (April 2018 – März 2021).

  • Die transnationale Zusammenarbeit im Projekt „SmartVillages“ ist unterteilt in die Module:
  • Regionale Analyse: dabei wird geklärt wie smart die Pilotgemeinden im Vergleich zu den anderen europäischen Gemeinden sind.
  • Digitale Plattform: Aufbau einer Austauschplattform zur Digitalisierung im ländlichen Raum.
  • Werkzeugkasten Digitalisierung: Bereitstellung von Tools und Methoden zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Gemeinden.
  • Verbreitung der Projektresultate auf politischer Ebene: Erarbeitung von Handlungsempfehlungen die darauf abzielen, die politischen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung im ländlichen Raum weiter zu verbessern.

Daneben erfolgt die lokale Projektumsetzung in den sog. test areas. Die Standortagentur wird die Ergebnisse aus dem Projekt in der Pilotregion Pitztal gemeinsam mit dem Regionalmanagement Imst testen. Die Gemeinden des Pitztales sind aktiv in den Prozess eingebunden. Observer ist das Land Tirol.

Förderung
Zuschussfähige Gesamtkosten 2.685.381 EUR
Beihilfe EFRE-Zuschuss 2.061.999 EUR

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Dieses Projekt wird mit Fördermitteln des Europäischen Fonds für die Regionale Entwicklung im Rahmen des Alpenraumprogramms kofinanziert.


 

Kontakt

Mag. Julia Scharting, PhD
Regionale Standortentwicklung

julia.scharting@standort-tirol.at
m +43(0)676 843 101 277
t +43(0)512 576262 277
f +43(0)512 576262 210

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