Foto: Standortagentur Tirol

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Einen Blick hinter die Kulissen gewährte Blum Beschläge den Mitgliedern des Clusters Mechatronik Tirol.

Vorbildlich im Kleinen und im Großen

21.10.2013
Vorarlberg ist für seine innovativen Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus bekannt - der Cluster Mechatronik Tirol bot im Rahmen einer eintägigen Exkursion die Gelegenheit, zwei zukunftsweisende Betriebe vor Ort näher kennen zu lernen.

Mit ihren leistungsstarken und neuartigen Produktlösungen spielen Blum Beschläge und Liebherr Kräne in der ersten Liga der innovativsten Mechatronik-Unternehmen eine gewichtige Rolle.

Blum ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das auf die Herstellung von Möbelfunktionsbeschlägen spezialisiert ist und zu den stärksten Patentanmeldern Österreichs zählt. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Dipl.-Ing. (FH) Günter Lenz, Leiter der Entwicklung Produkte Oberschrank. Neben einer Vorstellung des Unternehmens und seiner Philosophie wurde auch der Innovationsprozess von Blum näher erklärt: ganzheitliche Prozessbetrachtung, rollen-/benutzergerechtere Funktionalitäten und mehr Augenmerk auf Integrationsaspekte sind bei Blum Faktoren für eine erfolgreiche Prozessgestaltung. Blum unterhält sieben Werke in Vorarlberg und weitere Produktionsstandorte in Polen, den USA und in Brasilien sowie 27 Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen und liefert regelmäßig in über 100 Länder weltweit. Dass hinter einem hohen internationalen Ansatz auch eine präzise Fertigung sowie eine innovationsstarke F&E steckt, darüber konnten sich die Teilnehmer in der angeschlossenen Betriebsbesichtigung informieren. Prozesstechniker Thomas Skruba führte durch die Produktionshallen und erklärte eingehend die einzelnen Prozessschritte zur perfekten Beschlaglösung.

Das Liebherr-Werk Nenzing stand als zweites Unternehmen am Programm. Hier produziert und vertreibt man Schiffs-, Hafenmobil- und Bohrinselkrane sowie Hydro-Seilbagger und Raupenkräne. Einzigartige technische Ausführungen sowie die im Haus entwickelte Kransteuerung zeichnen Liebherr Hafenmobilkrane als leistungsstärkste Umschlagsgeräte weltweit aus. Nach einer Unternehmenspräsentation wurde ein Fokus auf die neuesten mechatronischen Entwicklungen und intelligenten Engineering-Lösungen gelegt. Mathias Schneller, Msc (Electronic Systems Development/Mechatronics) überzeugte mit einer Vielzahl an Sensor- und Steuerlösungen, die einen Kran von Liebherr nicht nur besonders sicher, sondern auch zu einem weltweit einzigartigen Produkt machen – und das von der Planung über die Produktion bis hin zur Auslieferung. Größer konnte der Kontrast in der angeschlossenen Werksbesichtigung für die Teilnehmer nicht sein – wurden zuerst bei Blum kleinste Teile verarbeitet, so überzeugte Liebherr auf seinem 254.000 m² großen Produktionsgelände mit mächtigem Stahlbau.

Kooperationspotentiale sollen nicht nur innerhalb Tirols gestärkt werden, sondern müssen auch über die Landesgrenzen hinaus genützt werden – als besonderen Service bietet der Cluster Mechatronik Tirol seinen Mitgliedern auch den Blick über den eigenen Tellerrand und zeigt mit dem Format Exkursion deutlich, dass neue, wertvolle Impulse, Know-How Transfer und Netzwerkerweiterung auch in einem grenzüberschreitenden Dialog möglich sind.

Der Cluster Mechatronik Tirol und die Teilnehmenden an der Exkursion bedanken sich herzlich für die Zusammenarbeit mit Blum und Liebherr im Rahmen der inspirierenden Exkursion.

Diese Exkursion wurde innerhalb des Interreg Projektes „Intertech – Technik ohne Grenzen“ angeboten. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.intertech-it-at.eu







Die Arbeit des Clusters Mechatronik Tirol wird aus Mitteln des Landes Tirol und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

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