Strategie Innovation

Medieninformation: Innovation, eine erfolgreiche Strategie für Tirol und Südtirol

21.10.2013
Abschlussveranstaltung des EU-Projektes COQUIN in der Feinkäserei Capriz in Vintl.

Drei Jahre lang haben Standortagentur Tirol, Handelskammer Bozen und der TIS innovation park im EU-Projekt COQUIN - Cooperation for Qualification and Dissemination of Innovation Assistant Networks – kooperiert. Beim Abschluss-Event in der Feinkäserei Capriz stellte man am Freitagabend Ergebnisse vor. Unter anderem konnte durch die Kooperation das Förderprogramm „InnovationsassistentIn“ des Landes Tirol erfolgreich an die Südtiroler Bedürfnisse angepasst werden. An den zwei daraus entstandenen Praxislehrgängen Innovationsverantwortliche für Südtiroler Unternehmen haben mittlerweile 31 Personen teilgenommen. In Nord- und Osttiroler Betrieben konnten mit Hilfe des Förderprogramms bis dato 73 Innovationsprojekte umgesetzt werden.

Wie es ihm gelingt, Ideen als Innovation auf den Markt zu bringen, veranschaulichte Heiner Oberrauch, Präsident und Inhaber der Firmengruppe Salewa - Oberalp, beim Abschluss-Event am Beispiel der Feinkäserei Capriz. Die anwesenden Innovationsverantwortlichen aus zwölf Südtiroler Unternehmen folgten seinem Motivationsvortrag mit großem Interesse.

„Förderinstrumente, die vermitteln, wie man Innovationen erfolgreich umsetzt, sind für Tirol und Südtirol deshalb so wichtig, weil gerade in unseren zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben das Know-how dazu sehr oft fehlt; die Betriebe aber andererseits nur mit Hilfe von Innovationen wettbewerbsfähig bleiben“, informierte Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, die im Projekt COQUIN als Leadpartner fungiert hat, während des Events in Vintl.

„MitarbeiterInnen, die am Praxislehrgang teilgenommen haben können aus Ideen erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen generieren und Innovationsprozesse dauerhaft im Unternehmen etablieren. Damit fördern sie strategisches Innovationsmanagement, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Innovationskultur im Unternehmen“, unterstreicht Michl Ebner, der Präsident der Handelskammer Bozen.

„Die Teilnahme am Praxislehrgang für Innovationsverantwortliche hat die Entstehung eines wertvollen Netzwerkes ermöglicht. Dieses Netzwerk ist für die Entwicklung zukünftiger Innovationen wesentlich, besonders wenn es darum geht spezialisierte Partner zu finden und in den Innovationsprozess einzubinden. Als TIS werden wir mittels gezielter Maßnahmen das Fortbestehen dieses Netzwerkes unterstützen“, ergänzt Hubert Hofer, Direktor des TIS innovation park in Bozen.

Das EU-Projekt COQUIN, das sich von Februar 2010 – August 2013 grenzüberschreitend mit der Weiterentwicklung und Implementierung von Innovationsmanagement in Nordtiroler und Südtiroler Unternehmen befasst hat, ist von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Interreg IV A, Österreich – Italien, gefördert worden.

 

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