Regionalitaet als Unternehmensstrategie

Rückschau: Regionalität als Unternehmensstrategie

11.02.2013
Der Cluster Wellness Tirol lud am 31. Jänner 2013 zum Clusterfrühstück "Regionalität als Unternehmensstrategie"

Regionalität durch Kooperation zum Erfolg!

Am 31. Jänner13 fanden sich 25 Personen im Parkhotel Hall ein, um die immer stärker werdende Bedeutung von Regionalität zu diskutieren. Ebenso Thema waren die Möglichkeit der Positionierung durch Regionalität, die Notwendigkeiten für eine erfolgreiche Umsetzung und die Schwierigkeiten, die mit diesem sensiblen Thema zusammenhängen. Simon Wolf, Produktmanager bei BIO vom BERG, erläuterte anhand des erfolgreichen Best Practice Beispiel die relevanten Themen. 
 
Warum ist Regionalität ein Zukunftsthema?

Die Nachfrage nach regionalen und authentischen Produkten mit einer klaren Herkunftsbezeichnung steigt stetig. Die Globalisierung und dramatische Lebensmittelskandale führten dazu, dass der Konsument immer häufiger wissen möchte woher das gekaufte Produkt kommt und wer dahinter steht. Darum ist gerade die lückenlose Herkunftsangabe und die mitzutransportierende Geschichte hinter dem Produkt so wichtig. „Zusätzlich stellt Regionalität eine kostengünstige Spezialisierung im bereits gesättigten Markt der Lebensmittelindustrie.“  so Simon Wolf. Die Kombination von Regionalität mit Bio ist eine zusätzliche Verstärkung der Botschaft. Der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen und die damit verbundene Verpflichtung selbige bestmöglich zu schonen, erzeugt beim Kunden weitere positive Emotionen und stärkt somit die Kaufentscheidung. 
 
An welche Zielgruppe richtet sich Regionalität?
– die LOHAS, Konsumenten die ein Life of Health and Sustainability leben und somit gerade für die Themen Regionalität und Bio sehr zugänglich sind. Diese Zielgruppe ist äußerst interessant für moderne, technologische Entwicklungen, die aber gleichzeitig traditionelle und ursprüngliche Werte mittragen. Sie legen großen Wert auf Genuss und Selbstverwirklichung, Sicherheit und ein körperliches und geistiges Wohlbefinden. Um diese Ziele zu erreichen berücksichtigen Sie soziale und ökologische Aspekte. Die LOHAS sind eine einkommensstarke Zielgruppe und auch bereit, dieses für qualitativ hochwertige „echte“ Produkte auszugeben.
 
Gemeinsam zum Erfolg: Kooperation als Erfolgsgeheimnis

2002 wurde BIO vom BERG als Pilotprojekt in der Agrarmarketing GmbH geboren und begann mit acht Produkten die Tiroler Biobergbauern zu vermarkten. Heute gut 10 Jahre später, sind es über 100 Produkte von 600 zuliefernden Bauern und Verarbeitern. Die anfangs skeptisch beäugte Genossenschaft umfasst heute ein „Rund-Um-Sorglos“-Paket für unsere Tiroler Bergbauern. Die Maßnahmen reichen von gemeinsamer Produktentwicklung, gemeinsames Marketing&Vertriebskonzept über Personalschulungen bis hin zum professionellem Markenmanagement. Dabei fällt und steht der Erfolg mit der institutionalisierten Kooperation, die nur durch gegenseitiges Vertrauen, Respekt und einem zielgerichteten Miteinander funktionieren kann. „Wir sind mit unseren Bauern ständig in Kontakt, besuchen die Höfe und Sennereien regelmäßig und sorgen für eine Unterstützung in verschiedensten Belangen. Verständnis für die Einstellung und Lebensart beider Seiten ist hier ein Muss. Wenn jeder Bauer die Anzahl an Maßnahmen selbst organisieren und bezahlen müsste, dann wäre dies nicht möglich. Durch die gemeinsamen Vermarktung bekommt jeder Einzelne am Ende des Tages mehr heraus. Das ist gelebte Kooperation.“ so Simon Wolf, BIO vom BERG. 

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BIO vom BERG: Die Marke der Tiroler Bio-Bergbauern
 

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