"Alpine Airborne Hydromapping"

Unterstützt den erneuten Erfolg des Technologiestandortes Tirol über Cofinanzierung der neuen Bundesgelder: Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. (Bildnachweis: Land Tirol)

Medieninformation: Zoller-Frischauf: Neues Spitzenforschungs-Zentrum für Tirol

24.10.2012
Internationale Jury empfiehlt bei heutigem COMET-Entscheid das K-Projekt "Alpine Airborne Hydromapping" zur Förderung. Zwei Tiroler Top-Unternehmen an weiteren Projekten beteiligt.

Zur Aussendung vom 24.10.2012 korrigieren wir: Der Forschungspartner BEW im K-Projekt AAHM - R2P ist korrekt die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH; nicht wie in der Aussendung angegeben die Bergische Energie- und Wasser GmbH. Wir bitten um Entschuldigung


Das Finale im Rennen um die neuen K-Projekte aus dem Kompetenzzentrenprogramm COMET ging heute vor internationaler Jury in Wien über die Bühne. Nach Tirol geht der Zuschlag für das Forschungsprojekt AAHM-R2P - Alpine Airborne Hydromapping - Research to Practice, das mit einer neuartigen Lasermesstechnik erstmals die Vermessung von Gewässern aus der Luft ermöglichen wird. „Der Wettbewerb um die neuen COMET-Gelder des Bundes war ein enger Wettstreit der Besten. Ich freue mich deshalb sehr über den erneuten Erfolg für den Technologiestandort Tirol und darf dem Konsortium herzlich gratulieren“, so die Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf in einer ersten Reaktion. „Mit den aktuellen weltweiten Herausforderungen rund um erneuerbare Energietechnologien und der starken Beteiligung der Tiroler Energieversorger passt das neue Spitzenforschungszentrum zudem ausgezeichnet zum Profil unseres Standortes, an dem die neuesten technologischen Optionen für eine nachhaltig verträgliche Nutzung von Ressourcen entwickelt werden“, führt Zoller-Frischauf weiter aus.


Im Detail werden die Forschungspartner im K-Projekt AAHM-R2P eine innovative Technologie marktfähig machen, die eine vollständige Geometrie von Gewässerbetten anstelle bisheriger Querprofilinformation liefern soll. Mit Hilfe eines Prototyps konnte nachgewiesen werden, dass die neue Messmethode aus der Luft schneller durchgeführt werden kann und eine erheblich verbesserte Datenqualität liefert als herkömmliche Methoden. Damit spart sie künftigen Anwendern Zeit und Kosten. Auch die Bewertung von Gewässerstrukturgüten bei beispielsweise Wasserkraftprojekten soll mit Hilfe der neuen Technologie besser und rascher erfolgen kann als mit bisherigen Instrumenten.


Das K-Projekt AAHM-R2P – Alpine Airborne Hydromapping – Research to Practice wird vom Arbeitsbereich Wasserbau an der Universität Innsbruck koordiniert. Projektpartner aus der Wirtschaft sind die AHM AirborneHydroMapping OG Innsbruck, die Revital Integrative Naturraumplanung GmbH aus Nußdorf-Debant, die Riegl Laser Measurement Systems GmbH aus dem niederösterreichischen Horn sowie die TIWAG Tiroler Wasserkraft AG, die IKB AG, die VERBUND AG, die E.ON AG und die BEW Bayerische Elektrizitätswerke GmbH. Weitere wissenschaftliche Partner im Konsortium sind der Arbeitsbereich Vermessung und Geoinformation der Universität Innsbruck sowie das Institute of Photogrammetry and Remote Sensing an der Technischen Universität Wien.  


Mit der Förderzusage des Bundes bringt das K-Projekt AAHM-R2P ein Forschungsvolumen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro nach Tirol. Dabei werden sich die Fördermittel des Bundes voraussichtlich auf rund 400.000 Euro belaufen während das Land Tirol über die Landescofinanzierung des COMET-Programms knapp 200.000 Euro zur Verfügung stellen wird.


Weitere beträchtliche Forschungsinvestitionen von Tiroler Unternehmen löst die heutige COMET-Entscheidung auch mit der Bewilligung der K-Projekte „ECO-COOL“ und „focus_sts“ aus; denn an diesen neuen Zentren der Spitzenforschung sind Tiroler Unternehmen maßgeblich beteiligt. So ist Binderholz, Fügen, Partner im K-Projekt „focus_sts“, in welchem die beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Holz-Massivbauweise mit Brettsperrholz weiter entwickeln wollen. Desweiteren engagiert sich die Osttiroler Liebherr Hausgeräte Lienz GmbH im K-Projekt „ECO-COOL“. Dieser Forschungsverbund hat sich der Entwicklung eines intelligenten Gebäude-Kühlsystemes verschrieben, das wesentlich energieeffizienter und vor allem bedarfsgerechter als im Einsatz befindliche Systeme arbeiten soll.


Hintergrund:
Das Bundesförderprogramm COMET – Competence Centers for Excellent Technologies - fördert in ganz Österreich Kompetenzzentren, in denen Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsame Spitzenforschung abwickeln. COMET ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft, Jugend und Familie. Mit der Abwicklung ist die FFG, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, betraut. Am Wirtschaftsstandort Tirol forschen mit Unterstützung aus dem COMET-Programm bereits das K1-Zentrum Oncotyrol, das K1-Zentrum alpS sowie das K-Projekt Sports Textiles. Am K2-Zentrum ACIB, am K1-Zentrum K1-MET sowie am K-Projekt Licht sind Tiroler Partner maßgeblich beteiligt.

 

Standortagentur Tirol
Jutta Schrattenthaler
Presse & Medien
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