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Grosser Andrang bei ACIB-Konferenz um Turbohefe

21.02.2012
ACIB-Standort Tirol ist Ort des Geschehens. Die internationale Konferenz geht ab 29. Februar in Alpbach über die Bühne.

Die Hefe "Pichia pastoris" ist ein gefragtes Produktionsvehikel in der industriellen Biotechnologie und zentrales Forschungsthema von acib-Forschungsteams. Das acib - Austrian Centre of Industrial Biotechnology  veranstaltet dazu von 26. Februar bis 3. März einen Laborkurs in Graz und eine internationale Konferenz in Alpbach. Das Interesse übertrifft alle Erwartungen.

Der Countdown läuft. In wenigen Tagen beginnt die 3. internationale Konferenz um die Turbohefe namens „Pichia pastoris“. „Wir waren selbst überrascht am riesigen Interesse an unserer Konferenz und am zugehörigen Laborkurs“, freut sich Prof. Anton Glieder. Der acib-Geschäftsführer wird am 26. Februar 30 KursteilnehmerInnen in Graz und vom 29. Februar - 3. März rund 160 KongressbesucherInnen in Alpach begrüßen können; so viele wie bei keiner Pichia-Konferenz bisher. Die Gäste kommen aus aller Welt – aus Argentinien über Kanada und Japan bis Österreich.

Beide Pichia-Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Von der Idee zum Produkt“. Es geht darum, Lösungswege für das biotechnologische Produzieren von Biokatalysatoren und Pharma Wirkstoffen zu finden, bei denen der Hefestamm Pichia pastoris als Zellfabrik zum Einsatz kommt. Das Programm der Konferenz in Alpbach umfasst 33 Vorträge und 38 Projektpräsentationen in acht Themenbereichen. Neben dem Kongressleben steht auch networking beim Wandern, Schifahren, Rodeln und Tanzen am Programm. Der Kongress ist wie der Laborkurs längst ausgebucht.

Über ACIB
Das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (ACIB) ist das österreichische K2-Zentrum für industrielle Biotechnologie mit Standorten in Wien, Graz und Innsbruck. Es ist als Kompetenzzentrum ein Zusammenschluss von derzeit sieben Universitäten und knapp 30 Projektpartnern, darunter bekannte Namen wie BASF, DSM, den Tiroler Betrieben Sandoz, Biocrates Life Sciences, Ionimed Analytik sowie Boehringer Ingelheim RCV, Jungbunzlauer, F. Hoffmann-La Roche, Novartis oder VTU Technology. Eigentümer sind die Universitäten Innsbruck und Graz, die TU Graz, die BOKU Wien sowie Joanneum Research.

Beim ACIB forschen und arbeiten rund 150 Beschäftigte an mehr als 30 Forschungsprojekten. Das Budget bis 31.12. 2014 macht ca. 60 Mio. Euro aus. Öffentliche Fördermittel (58% des Budgets) bekommt das ACIB von der Forschungsförderungsgesellschaft der Republik Österreich (FFG), der Standortagentur Tirol aus Mitteln des Landes Tirol, der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) und der Technologieagentur der Stadt Wien (zit).

Das Kompetenzzentrum ACIB – Austrian Centre of Industrial Biotechnology wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT, BMWFJ sowie den Ländern Steiermark, Wien und Tirol gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.

 

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