Foto: Standortagentur Tirol

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Rückschau: Life Sciences Cluster Conference

11.07.2011
Alps Bio Cluster Final Convention

Die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten und Projekte, möglicherweise eines transnationalen Life Sciences Clusters, das war die Zielsetzung des-Projektes „Alps Biocluster“ während der letzten drei Jahre, das im Interreg IVB Alpine Space-Programm gefördert wurde, und mit Ende September 2011 seinen Abschluss finden wird. Sechs alpine Regionen waren in das Projekt eingebunden: Rhône-Alpes, Piemont, Lombardei, die Genferseeregion, Oberbayern und Nordtirol, repräsentiert durch die Standortagentur Tirol. Die französische ADEBAG (regionale Standortagentur der Region Rhône-Alpes) fungierte als Lead-Partnerin. In zahlreichen Aktivitäten wurde die transnationale Clusterzusammenarbeit zwischen den Projektpartnern etabliert, wurden Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft angestoßen, junge Wissenschaftler/innen in Sommer Schools vernetzt und vieles mehr. Die Schlussveranstaltung des Projektes am 4./5. Juli in Innsbruck diente zum einen der Präsentation der Projektergebnisse, zum anderen grundsätzlichen Überlegungen zur Internationalisierung von Clustern. Der „grosse Rahmen“ für Life Sciences Unternehmen wurde von Siegfried Bialojan, Ernst&Young, unter dem Titel „Megatrends in Life Sciences“ gezeichnet, die Fördermöglichkeiten im 7. Rahmenprogramm durch Ylva Huber, FFG, aufgezeigt. Ausgezeichnete internationale Referent/innen - Rene Tonnisson (Institute of Baltic Studies, Estland), Micael Gustafsson (Øresund IT, Schweden) und Stephanie Wehnelt (München Biotech Cluster, Deutschland) - brachten ihren Erfahrungsschatz aus der internationalen Clusterarbeit ein. Alberto Baldi, Repräsentant des Projektpartners Bioindustry Park del Canavese SpA im Piemont, schließlich stellte Ergebnisse und Überlegungen zur Nachhaltigkeit des Projektes vor. Denn eines wurde von allen Seiten klar formuliert: Das EU-Projekt „Alps Biocluster“ stellt den Auftakt für eine längerfristige transalpine Vernetzung von Life Science Clustern dar. Die Pionierarbeit ist geleistet, der gemeinsame Rahmen entworfen, die Früchte der Anstrengungen werden aber überwiegend in der Zukunft geerntet werden, etwa gemeinsame Anträge auf EU-Ebene, die von Länder-übergreifenden Konsortien eingereicht werden. Ein Memorandum of Unterstanding sowie ein überregionales Marketingkonzept zwischen den Projektpartnern ist in Vorbereitung und soll im Herbst vereinbart bzw. unterzeichnet werden. Dies stellt die Basis nicht nur für die Kontinuität in der Vernetzung der Projektpartner dar, sondern für die Integration weiterer alpiner Regionen bzw. Life Science Cluster.

Die einzelnen Vorträge als Downloads

The Alps Bio Cluster Project Outline
Anne-Séverine Lay, JTS - Alpine Space Programme, Munich, Germany

Megatrends in Life Sciences - Pharma 3.0
Siegfried Bialojan, Ernst & Young, European Life Science Center, Mannheim, Germany

Funding Opportunities for Life Science Companies: 7th EU Framework  Programme and beyond
Ylva Huber, Austrian Research Promotion Agency (FFG), Vienna, Austria

E-Care
Valérie Ayache, Adebag, Grenoble, France

Ecosystem Services for Human Health
Max Kroenauer, Helmholtz Zentrum München, Germany

Personalized Medicine
Andrea Vallan / Mara Tumiati, Chamber of Commerce, Milan, Italy

Summer Schools – Interfacing Education and Enterprises
Franz Thurner, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Germany

Activating Local Actors in a Metacluster Environment
The AlpsBio Cluster Sustainability and Territorial marketing proposal

Alberto Baldi, Piemonte Innovation Cluster bioPmed, Italy

European Strategies and Programmes for Transnational Cluster Building
Rene Tonnisson, Member of the European Cluster Policy Group, Institute of Baltic Studies, Tartu, Estonia

Internationalisation Activities of Life Sciences Clusters - Examples and Experiences
Vortrag 1
Micael Gustafsson, Managing Director, Øresund IT, Lund, Sweden
Vortrag 2
Stephanie Wehnelt, Manager Marketing & Communication, Munich Biotech Cluster, Germany

Presskit zur Alps Bio Cluster Final Convention

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