Foto: TechnoAlpin

Millionen-Investition

Beim Spatenstich in Volders v.l.n.r. Harald Gohm (Standortagentur Tirol), Josef Six (Goldbeck Rhomberg), Franz Hörl (Obmann Fachverband d. Seilbahner), Walter Rieder (TechnoAlpin), LRin Patrizia Zoller-Frischauf, Martin Eppacher (TechnoAlpin) und der Volderer Bürgermeister Maximilian Harb.

TechnoAlpin baut in Tirol aus

23.05.2015
Erfolg für die Betriebsansiedlung. Der Schneeprofi TechnoAlpin investiert 5 Millionen Euro in neuen Tiroler Standort.

Konkret errichtet TechnoAlpin in Volders auf rund 900m² Büro- und Lagerfläche ein Kompetenzzentrum mit 26 Mitarbeitern. Mit dieser Investition wird Tirol zum Zentrum des internationalen Ersatzteil-Managements für die Beschneiungsanlagen von TechnoAlpin. Von Volders aus werden nach Fertigstellung des Baus 1.800 Skigebiete in 48 Ländern der Welt betreut. „Mit dem neuen Standort wird Volders in Zukunft eine zentrale Rolle in der internationalen Unternehmensstrategie von TechnoAlpin einnehmen", erklärt Walter Rieder, mit TechnoAlpin Inhaber eines der weltweit größten Anbieters innovativer Beschneiungslösungen. „Unser Team am neuen Firmensitz wird einen wichtigen Teil dazu beitragen, die immer höher werdenden Anforderungen an die Beschneiung noch besser zu meistern.“

Zu diesen Anforderungen gehört laut Rieder, dass heute selbst bei hoher Beanspruchung der Piste konstante Schneequalität vorausgesetzt wird. Oder dass Skigebiete mehr denn je Planungssicherheit durch einen sicheren Saisonstart brauchen. Dem soll der neue Standort gerecht werden. Neben dem Ersatzteil-Management wird in Volders deshalb künftig auch die Defektanalyse angesiedelt sein, die für das Qualitätsmanagement und die Forschungs- und Entwicklungsarbeit die Basis bildet. Denn durch die Analyse der Retourteile und den engen Kontakt mit Kunden wird ein wertvoller Beitrag für die Weiterentwicklung der Produktpalette geleistet. Optimale Infrastruktur für die TechnoAlpin-Logistik, die unmittelbare Nähe zu zahlreichen Kunden und die Vorreiterrolle der österreichischen Skigebiete in der internationalen Skiindustrie waren wesentliche Gründe für die Standortwahl.

Wirtschaftslanderätin Patrizia Zoller-Frischauf freute sich beim Spatensptich in Volders über die hochwertigen Arbeitsplätze, die entstehen: "Diese generieren Wertschöpfung und schaffen Perspektiven für die jungen Menschen hier in der Region." Für Harald Gohm, den Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, die TechnoAlpin bei der Standortsuche begleitet hat, bringt TechnoAlpin einen weiteren Technologieschub. Die Bauarbeiten für den Volderer Standort sollen Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen sein und der Betrieb im Februar 2016 anlaufen.

Über TechnoAlpin
TechnoAlpin wurde 1990 in Bozen gegründet und feiert heuer als einer der weltweit größten Anbieter von Beschneiungslösungen das 25jährige Bestehen. Zahlreiche Patente, die heute Standards in der Beschneiung darstellen, gehen auf TechnoAlpin zurück. Das Unternehmen erwirtschaftete 2014 in Österreich einen Umsatz von 24 Millionen Euro, weltweit mehr als 135 Millionen mit 400 Mitarbeitern.

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