Foto: Standortagentur Tirol

228.000 Besucher österreichweit

Vertreter aller beteiligten Organissationen und Firmen

Nächtliche Forschung als Publikumsmagnet

25.04.2018
Auch 2018 stand eine Nacht lang Österreichs Forschung im Brennpunkt der Aufmerksamkeit und im Dialog mit einem interessierten Publikum.

Der 13. April stand heuer ganz im Zeichen von Wissenschaft und Forschung. Österreichweit lockte die achte Lange Nacht der Forschung insgesamt 228.000 Besucherinnen und Besucher – ein neuer Rekord – an 265 Standorte zu rund 2.600 Stationen, in Tirol gab es über 250 Mal die Gelegenheit, selbst zu experimentieren, Fragen zu stellen und mit  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diskutieren. In Tiro

l nahmen 14.000 Interessierte an Experimenten, Laborführungen, Workshops und Vorträgen teil und versuchten sich selbst als Forscherinnen und Forscher. Dabei hatten sie auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die schon lange unter den Nägeln brannten. Ein buntes Programm boten die Hochschulen (fhg, FH Kufstein, Universität Innsbruck, MCI, Mozarteum, Medizinische Universität Innsbruck, PHT und UMIT) und zahlreiche forschende Betriebe in Innsbruck und Umgebung. Tiroler Unternehmen – unter anderem Adler-Lacke, Novartis, Oroboros Instruments (jeweils Standort CCB in Innsbruck), Biocrates, Ionicon Analytik, K+U Umwelttechnik, ARGE Umwelt-Hygiene (jeweils Standort TWI in Innsbruck), Liebherr Hausgeräte, Durst Phototechnik Digital Technology (jeweils Standort Lienz), das AUDIOVERSUM Science Center, die Werkstätte Wattens etc. – lieferten spannende und unterhaltsame Einblicke in ihre Innovationsleistungen.

„Wissenschaft und Forschung stellen die Grundlage einer erfolgreichen Tiroler Wirtschaft dar“, betonte Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf anlässlich der Langen Nacht der Forschung: „Die heimischen Betriebe tragen deshalb auch maßgeblich zum Erfolg der Technologieregion Tirol bei. Die Forschungsausgaben der Tiroler Unternehmen liegen bei 619 Millionen Euro und sind damit seit dem Jahr 2009 um über 60 Prozent gestiegen. Über 4600 Personen werden seitens der Betriebe in der Forschung beschäftigt – das sind um 43 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.“

Die Lange Nacht der Forschung ist der größte österreichische Forschungs-Event, bei dem Forscherinnen und Forscher ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die bundesweiten Maßnahmen der LNF18 werden vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium für Digitalisierung und  Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) finanziert. Die operative Abwicklung in den Regionen passiert vor Ort, die Stationen der Tiroler Unternehmen wurden durch die Standortagentur Tirol koordiniert.

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