Foto: Tirol Werbung, Josef Mallaun

Digitalisierung

Tiefschneefahren will gelernt sein - Digitalisierung auch.

MitarbeiterInnen werden zu "Digital Tourism Experts"

23.01.2019
Digitalisierung im Tourismus - in Tirol zwei natürliche Partner.

Wenn es um Tourismus geht, hat Tirol längst eine Vorreiterrolle eingenommen. Diese wird nun stetig ausgebaut – durch die Verschränkung mit der Digitalisierung: Um Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette nutzbar zu machen, um Produktions- und Arbeitsabläufe effizienter und flexibler zu gestalten, die passenden Geschäftsmodelle sowie die passenden Unternehmensstrukturen und Managementformen zu entwickeln und aus Innovation letztlich Wettbewerbsvorsprung zu machen, dazu braucht es Mitarbeiter, die nicht nur das kleine Einmaleins der Digitalisierung beherrschen, sondern die echte Digitalisierungsexperten sind. Genau hier setzt der Innovationslehrgang „Digital Tourism Experts“ an, indem Hochschulforschung und -ausbildung und Tourismuswirtschaft zusammengebracht werden.

Sitzt, passt, hat Luft
Ziel des Innovationslehrgangs, der von der FFG und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaft gefördert wird und vom Cluster IT der Standortagentur Tirol mitentwickelt wurde, ist es, Tourismusunternehmen das relevante Wissen und Know-how zu digitalen Entwicklungen und zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zu vermitteln, damit deren MitarbeiterInnen einerseits digitale Marketingstrategien umsetzen können und andererseits fähig sind, ihr Unternehmen auf die digitale Herausforderung vorzubereiten. Mit diesem Know-how können die teilnehmenden Unternehmen innovative digitale Prozesse und Produkte entwickeln und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die wissenschaftlichen PartnerInnen, die FH Kufstein und das IMC Krems, die Modul Universität Wien, und die Universität Innsbruck bieten in 14 Modulen maßgeschneidertes und nachhaltiges Know-how. Das Wissen wird mithilfe von Transferprojekten direkt in den Unternehmen umgesetzt. Die Module werden mehrfach, zielgruppengerecht und in Saisonnebenzeiten angeboten.

Von der Theorie in die Praxis
Semantische Technologien im Web, Usability von Assistenzsystemen, Konsumentenverhalten im Buchungsprozess, Big Data Management oder Strategien zur Cyber-Sicherheit: ein kleiner Streifzug durch die Lerninhalte zeigt, womit sich die TeilnehmerInnen zwischen Anfang 2018 und Ende 2020 beschäftigen. Insgesamt sind 55 Partner mit an Bord, davon 24 KMUs und 22 Großunternehmen. Erfreulich auch: Digitalisierung im Tourismus scheint weiblich zu sein, denn 64% der 195 Teilnehmenden sind Mitarbeiterinnen.

Weitere Services des Clusters IT der Standortagentur Tirol finden Sie hier.

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