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· Tätigkeitsbericht 2016 ·

51

Zahlen. Daten. Fakten.

Entwicklung Einreichungen zur

Tiroler Innovationsförderung

Die Beteiligung an der Innovationsförderung des

Landes Tirol bleibt unter Bewerbung sowie Beratung

durch die Standortagentur Tirol im Jahr 2016 stabil.

Während Einreichungen zu den Programmen Initiati-

vprojekte sowie Forschung-Entwicklung-Innovation

leicht rückläufig sind, erfährt das Programm Innova-

tionsassistentIn mit 28 Einreichungen den höchsten

Zulauf seit Etablierung des Programms.

Anteil Erstantragsteller bei Tiroler

Innovationsförderung

Bei der Tiroler Innovationsförderung des Landes Tirol liegt der

Anteil der Erstantragsteller bei 40 %. Dieser Anteil unterstützt das

strategische Ziel, die Zahl der innovationsaktiven Unternehmen am

Standort zu erhöhen.

Anteil Erstantragssteller

Beschäftigtenzahlen der Antragsteller zur

Tiroler Innovationsförderung

Den größten Anteil der im Jahr 2016 zur Tiroler Innovationsförderung

einreichenden Betriebe erzielen mit 35,8 % Unternehmen mit 2–5 Be-

schäftigten. An zweite Stelle reichen sich EPUs mit 19,4 % der Einrei-

chungen, gefolgt von Unternehmen mit 6–10 Mitarbeitern und einem

Anteil von 17,9 % an den Einreichungen zur Tiroler Innovationsförderung.

Der gemeinsame Anteil an den Einreichungen von Betrieben mit 2–20

Mitarbeitern liegt mit 65,7 % bei knapp zwei Dritteln. Damit motiviert die

Innovationsförderung des Landes Tirol erfolgreich eine höhere Innova-

tions- und Technologieentwicklungstätigkeit insbesondere der kleinstruk-

turierten Tiroler Wirtschaft.

Mitarbeiterzahl

1

2–5

6–10

11–20

21–50

101–250

19,4%

35,8%

17,9%

11,9%

10,5%

4,5%

Einblick in Innovations- und Forschungsprojekte unter

Förderung im Rahmen der Tiroler Innovationsförderung

und vorangegangener Beratung durch die Standortagen-

tur Tirol geben die Beiträge „Perfektes Holzgas“, „Hubar-

me und Höhenflüge“ sowie „Innovative Automatisierer“

auf den Seiten 10–15.

Entwicklung Einreichungen 2014–2016

2016

2016

2015

2015

2014

2014

44

42

62

50

48

51

Initiativprojekte

Forschung-Entwicklung-Innovation (FEI)

2016

2016

2015

2015

2014

2014

14

28

17

21

11

22

FEI in Kooperation

InnovationsassistentIn

Erstantragsteller

Wiederkehrende Antragsteller

Zahlen. Daten. Fakten.

Die Standortagentur Tirol berät und begleitet beim Einwerben

von Förderungen für Forschung, Technologie und Innovation.

Die Standortagentur Tirol berät und begleitet

heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen

bei der Nutzung von Forschungs-, Technologie- und

Innovationsförderprogrammen des Landes, des Bun-

des und der Europäischen Union. Zum regionalen

Kompetenzzentrenprogramm K-Regio (mehrjährige,

gemeinsame Forschungsprojekte der Wirtschaft und

Wissenschaft) wickelt die Standortagentur Tirol die

Ausschreibungen ab und startete die jüngste Aus-

schreibung im Dezember 2016.

Innovation finanzieren

Beratungen zu FTI-Förderungen

von Land und Bund

Zu regionalen und nationalen Förderprogrammen im Bereich Forschung,

Technologie und Innovation (FTI) konnte die Standortagentur Tirol im

Jahr 2016 insgesamt 369 Beratungen (2015: 209) durchführen. Davon be-

trafen 233 Beratungen die Innovationsförderung des Landes Tirol (2015:

130) sowie 136 Beratungen Bundesprogramme (2015: 79) der aws, der

FFG, der ÖHT, der CDG oder des FWF. Beratungen zu den Kompetenz-

zentren-Programmen K-Regio (Land Tirol, EFRE-Fonds) und COMET

(FFG) sind in der Statistik inkludiert.

2016

2016

2015

2015

Anzahl beratungen

233

136

130

79

Landesprogramme (inkl. K-Region)

Bundesprogramme (inkl. COMET)

Betreute Ausschreibungen

Die Standortagentur Tirol bereitete im Jahr 2016 eine neue Ausschreibung

des Kompetenzzentrenprogramms K-Regio des Landes Tirol vor und

öffnete die EFRE-kofinanzierte Ausschreibung am 1. Dezember 2016.

Bis zum Ende der Ausschreibung am 15. März 2017 sind insgesamt neun

Anträge eingegangen. Die Entscheidung über Förderungen in der Höhe

von 2,7 Millionen Euro soll nach einer externen Expertenevaluierung im

Herbst 2017 fallen.

Beratung und Begleitung der Bewerberprojekte leistete die Standortagen-

tur Tirol des Weiteren zur Landesausschreibung InnovationsassistentIn

2016 bzw. zu den Ausschreibungen für neue K-Projekte und K1-Zentren

im Bundesprogramm COMET. Aus 28 Einreichungen im Programm

InnovationsassistentIn bewilligte das Land Tirol 20 Projekte zur Förde-

rung. Von vier Einreichungen für K1-Zentren aus Tirol oder mit Tiroler

Beteiligung wurde ein K1-Zentrum mit Tiroler Beteiligung bewilligt. Von

vier Einreichungen für K-Projekte aus Tirol oder mit Tiroler Beteiligung

wurden zwei K-Projekte mit Tiroler Beteiligung bewilligt.

Einreichungen und Bewilligungen zu Ausschreibungen 2016

Bewilligungen*

Einreichungen

*) Im Programm K-Regio sind Bewilligungen nicht dargestellt,

weil diese zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Tätigkeitsbe-

richtes noch nicht feststanden.

20

3

9

28

8

InnovationsassistentIn

COMET

K-Regio

369

Summe Beratungen