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· Tätigkeitsbericht 2016 ·
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Zahlen. Daten. Fakten.
Entwicklung Einreichungen zur
Tiroler Innovationsförderung
Die Beteiligung an der Innovationsförderung des
Landes Tirol bleibt unter Bewerbung sowie Beratung
durch die Standortagentur Tirol im Jahr 2016 stabil.
Während Einreichungen zu den Programmen Initiati-
vprojekte sowie Forschung-Entwicklung-Innovation
leicht rückläufig sind, erfährt das Programm Innova-
tionsassistentIn mit 28 Einreichungen den höchsten
Zulauf seit Etablierung des Programms.
Anteil Erstantragsteller bei Tiroler
Innovationsförderung
Bei der Tiroler Innovationsförderung des Landes Tirol liegt der
Anteil der Erstantragsteller bei 40 %. Dieser Anteil unterstützt das
strategische Ziel, die Zahl der innovationsaktiven Unternehmen am
Standort zu erhöhen.
Anteil Erstantragssteller
Beschäftigtenzahlen der Antragsteller zur
Tiroler Innovationsförderung
Den größten Anteil der im Jahr 2016 zur Tiroler Innovationsförderung
einreichenden Betriebe erzielen mit 35,8 % Unternehmen mit 2–5 Be-
schäftigten. An zweite Stelle reichen sich EPUs mit 19,4 % der Einrei-
chungen, gefolgt von Unternehmen mit 6–10 Mitarbeitern und einem
Anteil von 17,9 % an den Einreichungen zur Tiroler Innovationsförderung.
Der gemeinsame Anteil an den Einreichungen von Betrieben mit 2–20
Mitarbeitern liegt mit 65,7 % bei knapp zwei Dritteln. Damit motiviert die
Innovationsförderung des Landes Tirol erfolgreich eine höhere Innova-
tions- und Technologieentwicklungstätigkeit insbesondere der kleinstruk-
turierten Tiroler Wirtschaft.
Mitarbeiterzahl
1
2–5
6–10
11–20
21–50
101–250
19,4%
35,8%
17,9%
11,9%
10,5%
4,5%
Einblick in Innovations- und Forschungsprojekte unter
Förderung im Rahmen der Tiroler Innovationsförderung
und vorangegangener Beratung durch die Standortagen-
tur Tirol geben die Beiträge „Perfektes Holzgas“, „Hubar-
me und Höhenflüge“ sowie „Innovative Automatisierer“
auf den Seiten 10–15.
Entwicklung Einreichungen 2014–2016
2016
2016
2015
2015
2014
2014
44
42
62
50
48
51
Initiativprojekte
Forschung-Entwicklung-Innovation (FEI)
2016
2016
2015
2015
2014
2014
14
28
17
21
11
22
FEI in Kooperation
InnovationsassistentIn
Erstantragsteller
Wiederkehrende Antragsteller
Zahlen. Daten. Fakten.
Die Standortagentur Tirol berät und begleitet beim Einwerben
von Förderungen für Forschung, Technologie und Innovation.
Die Standortagentur Tirol berät und begleitet
heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen
bei der Nutzung von Forschungs-, Technologie- und
Innovationsförderprogrammen des Landes, des Bun-
des und der Europäischen Union. Zum regionalen
Kompetenzzentrenprogramm K-Regio (mehrjährige,
gemeinsame Forschungsprojekte der Wirtschaft und
Wissenschaft) wickelt die Standortagentur Tirol die
Ausschreibungen ab und startete die jüngste Aus-
schreibung im Dezember 2016.
Innovation finanzieren
Beratungen zu FTI-Förderungen
von Land und Bund
Zu regionalen und nationalen Förderprogrammen im Bereich Forschung,
Technologie und Innovation (FTI) konnte die Standortagentur Tirol im
Jahr 2016 insgesamt 369 Beratungen (2015: 209) durchführen. Davon be-
trafen 233 Beratungen die Innovationsförderung des Landes Tirol (2015:
130) sowie 136 Beratungen Bundesprogramme (2015: 79) der aws, der
FFG, der ÖHT, der CDG oder des FWF. Beratungen zu den Kompetenz-
zentren-Programmen K-Regio (Land Tirol, EFRE-Fonds) und COMET
(FFG) sind in der Statistik inkludiert.
2016
2016
2015
2015
Anzahl beratungen
233
136
130
79
Landesprogramme (inkl. K-Region)
Bundesprogramme (inkl. COMET)
Betreute Ausschreibungen
Die Standortagentur Tirol bereitete im Jahr 2016 eine neue Ausschreibung
des Kompetenzzentrenprogramms K-Regio des Landes Tirol vor und
öffnete die EFRE-kofinanzierte Ausschreibung am 1. Dezember 2016.
Bis zum Ende der Ausschreibung am 15. März 2017 sind insgesamt neun
Anträge eingegangen. Die Entscheidung über Förderungen in der Höhe
von 2,7 Millionen Euro soll nach einer externen Expertenevaluierung im
Herbst 2017 fallen.
Beratung und Begleitung der Bewerberprojekte leistete die Standortagen-
tur Tirol des Weiteren zur Landesausschreibung InnovationsassistentIn
2016 bzw. zu den Ausschreibungen für neue K-Projekte und K1-Zentren
im Bundesprogramm COMET. Aus 28 Einreichungen im Programm
InnovationsassistentIn bewilligte das Land Tirol 20 Projekte zur Förde-
rung. Von vier Einreichungen für K1-Zentren aus Tirol oder mit Tiroler
Beteiligung wurde ein K1-Zentrum mit Tiroler Beteiligung bewilligt. Von
vier Einreichungen für K-Projekte aus Tirol oder mit Tiroler Beteiligung
wurden zwei K-Projekte mit Tiroler Beteiligung bewilligt.
Einreichungen und Bewilligungen zu Ausschreibungen 2016
Bewilligungen*
Einreichungen
*) Im Programm K-Regio sind Bewilligungen nicht dargestellt,
weil diese zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Tätigkeitsbe-
richtes noch nicht feststanden.
20
3
9
28
8
InnovationsassistentIn
COMET
K-Regio
369
Summe Beratungen