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58

· Tätigkeitsbericht 2016 ·

59

Seitentitel

Seitentitel

69,1%

Bundesprogramme FTI

(Forschung, Technologie, Innovation)

14%

Allgemeine Rahmenrichtlinie

2)

16,9%

K-Regio - Förderprogramm

regionale Kompetenzprojekte

1)

Zahlen. Daten. Fakten.

Auszahlungen der Standortagentur Tirol

im Jahr 2016

Zuschüsse im Überblick

Ausbezahlte Zuschüsse 2016 nach Förderbereichen

Der größte Anteil der Projekte, an die im Jahr 2016 Zuschüsse ausbezahlt worden

sind, entfällt mit 69,1 % (2.114.356,19 Euro) auf Projekte, die in Bundesprogrammen

für Forschung, Technologie und Innovation (FTI) wie dem COMET-Programm oder

dem Basisprogramm der FFG gefördert und von der Standortagentur Tirol cofinan-

ziert werden. Der Anteil an Zuschüssen für Projekte im Rahmen des Landesförder-

programmes K-Regio liegt im Jahr 2016 bei 16,9 % (517.172,17 Euro). Die Zuschüsse

an Projekte im Rahmen der Allgemeinen Rahmenrichtlinie der Standortagentur

Tirol belaufen sich im Jahr 2016 auf 14 % der Auszahlungen (427.851,31 Euro).

Ausbezahlte Zuschüsse 2016 nach Fachbereichen

Der Großteil der von der Standortagentur Tirol im Jahr 2016 ausbezahlten Zuschüs-

se entfällt wie im vorangegangenen Berichtsjahr auf den Fachbereich Life Sciences

mit 34,6 % (1.057.604,37 Euro) der Auszahlungen. Es folgt der Fachbereich Erneuer-

bare Energien/Alpine Technologien mit 25,2 % (771.411,68 Euro). Deutlich gestiegen

ist der Anteil des Fachbereichs Mechatronik mit 22,92 % (701.152,30 Euro). Es folgen

Auszahlungen an verschiedene gemischte Fachbereiche (10,8 % bzw. 330.782,70

Euro) sowie den Fachbereich Informationstechnologien mit 6,5 % (198.428,62 Euro).

Entwicklung Zuschüsse 2013–2016

Die Summe der von der Standortagentur Tirol ausbezahlten Zuschüsse ist im Jahr

2016 auf 3.059.376,67 Euro gestiegen. Während die Auszahlungen für Bundes-

programme (FTI) im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben sind, sind

sowohl die Zuschüsse im Rahmen der Allgemeinen Rahmenrichtlinie als auch für

das Landesförderprogramm K-Regio gestiegen. Ab dem Jahr 2015 werden K-Regio

Förderungen des Landes Tirol wieder über die Standortagentur Tirol ausbezahlt.

6,5%

Informationstechnologien

10,8%

Verschiedene Fachbereiche

34,6%

Life Sciences

22,9%

Mechatronik

25,2%

Erneuerbare Energien /

Alpine Technologien

1) Die Vergabe von Mitteln an regionale Kompetenzzentren im Förderprogramm K-Regio aus Mitteln des Landes Tirol ist in der

Richtlinie K-Regio 2014–2021 – Förderprogramm Regionale Kompetenzprojekte der Standortagentur Tirol geregelt.

2) Die Allgemeine Rahmenrichtlinie über die Gewährung von Zuschüssen aus dem Fonds Tiroler Zukunftsstiftung regelt die Vergabe

sämtlicher Mittel der Standortagentur Tirol.

3,06

3,30

3,82

Entwicklung in Millionen Euro

2016

2015

2,71

2014

2013

Zuschüsse sind alle im Jahr 2016 getätigten Auszahlungen der Standortagentur Tirol

von vertraglich zugesicherten Mitteln. Die Zuschüsse 2016 zeigen den tatsächlichen

Mittelfluss an Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Forschungsverbünde und

andere Projektträger im betreffenden Jahr, unabhängig vom Jahr der Förderzusage

und Mittelbindung. Die Summe der Auszahlungen beläuft sich im Jahr 2016 auf

3.059.376,67 Euro.

Erträge 2016

€ 7.993.177,03

Aufwendungen 2016

€ 7.562.790,00

Jährliche Zuwendung Land Tirol

€ 3.734.645,36

Standortpositionierung, Standortvermarktung

€ 1.061.913,48

Zuwendungen Land Tirol für Bezuschussung von

Förderprojekten bzw. Projekte unter Landescofinanzierung

(z.B. COMET)

€ 2.552.320,10

Unternehmensgründung, Betriebsansiedlung,

Standortentwicklung

€ 1.377.097,97

Sonstige betriebliche Erträge

€ 1.615.618,15

Vernetzung und Wettbewerbsfähigkeit

€ 1.984.044,24

Erträge aus Wertpapieren und Zinsen

€ 90.593,42

Wissens- und Technologietransfer sowie

Mobilitätsprogramme

€ 439.043,98

Vertraglich zugesicherte Mittel für Förderprojekte

€ 2.658.961,05

Aufwendungen aus Wertpapieren und Zinsen

€ 41.729,28

Ergebnis

€ 430.387,03

Zahlen. Daten. Fakten.

Kennzahlen aus der

Bilanz 2016

Jahresabschluss

Erträge 2016

Die Finanzierung der Arbeit der Standortagentur Tirol erfolgt aus Mitteln des

Landes Tirol, sonstigen betrieblichen Erträgen und Erträgen aus Wertpapieren

und Zinsen. Die jährliche Zuwendung des Landes Tirol belief sich im Berichts-

jahr auf 3.734.645,36 Euro. Für die Bezuschussung von Förderprojekten bzw.

Projekten unter Landescofinanzierung - wie beispielsweise COMET-Zentren

am Standort Tirol bzw. mit Beteiligung von Tiroler Unternehmen – hat die

Standortagentur Tirol im Jahr 2016 Landesmittel in Höhe von 2.552.320,10

Euro erhalten. An sonstigen betrieblichen Erträgen – das sind Einkünfte aus

Mitteln der Europäischen Union und des Bundes sowie Erträge aus Dienstleis-

tungserlösen - erzielte die Standortagentur Tirol 1.615.618,15. Die Erträge aus

Wertpapieren und Zinsen beliefen sich auf 90.593,42 Euro.

Aufwendungen 2016

Bei ihren Aufwendungen setzte die Standortagentur Tirol im Jahr 2016 mit

1.984.044,24 Euro inhaltlich den größten Teil ihrer Aufwendungen zur

Vernetzung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und

seiner Unternehmen mit Hilfe von Clustern ein, während in den Wissens- und

Technologietransfer mit Förderberatung für Land, Bund und EU sowie die eu-

ropäischen Mobilitätsprogramme 439.043,98 Euro flossen. Die Aufwendungen

für die Standortpositionierung im In- und Ausland beliefen sich im Jahr 2016

auf 1.061.913,48 Euro, während für die Handlungsfelder Gründung, Betriebs-

ansiedlung und Standortentwicklung Mittel in Höhe von 1.377.097,97 Euro

eingesetzt worden sind. Weiterhin entfällt ein hoher Anteil der Aufwendungen

der Standortagentur Tirol mit 2.658.961,05 Euro auf die Bezuschussung von

Förderprojekten im Bereich Forschung, Technologie und Innovation. Das

Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 beläuft sich auf 430.387,03 Euro

.

Drittmittelfinanzierung Personalkosten 2016

Vom Personalaufwand des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von 2.785.962,29 Euro

werden 643.447,86 Euro und damit rund 23,10 % aus Drittmitteln finanziert.

Bei diesen Drittmitteln handelt es sich im Wesentlichen um vereinnahmte

EU-Förderungsbeiträge und Rückflüsse aus Bundesprogrammen.

643.447,86 Euro

Personalkosten drittmittelfinanziert

2.142.514,43 Euro

Personalkosten landesfinanziert